2024 — ein Jahr nach der Europe Africa Rodeo zog es uns wieder los: diesmal auf den Trans Europe Trail von Italien bis Griechenland. Einstieg war in Gemona, und schon die ersten Kilometer durch Slowenien machten klar, warum wir hier sind — endlose Schotterwege, Wälder und diese besondere Ruhe, die man nur unterwegs auf dem Bike erlebt.
Durch Kroatien führte uns die Route zu den beeindruckenden Plitvicer Seen und zur legendären Flugzeugkaverne Željava — ein surrealer Ort voller Geschichte. In Bosnien warteten mit dem Ramsko Jezero, Mostar und dem rau wirkenden, fast sowjetisch anmutenden Foča ganz unterschiedliche Eindrücke auf uns.
Richtig magisch wurde es dann in Montenegro und Albanien. Atemberaubende Berglandschaften, weite Täler und kurvige Offroad-Pisten sorgten dafür, dass wir ständig stehen bleiben wollten, einfach um die Aussicht zu genießen. Dazu kam eine unglaubliche Gastfreundschaft — egal wo wir hielten, wurden wir mit offenen Armen empfangen. Diese Mischung aus wilder Natur und herzlichen Begegnungen machte diesen Abschnitt zu etwas ganz Besonderem.
In Albanien gönnten wir uns schließlich ein paar Tage Strandpause — Sonne, Meer und Zeit zum Durchatmen, bevor es auf die letzte Etappe ging. Weiter Richtung Griechenland bis Igoumenitsa, von dort mit der Fähre nach Venedig und schließlich auf eigener Achse zurück nach Hause.
Staubige Trails, spektakuläre Landschaften, ehrliche Begegnungen und das Gefühl von Freiheit — TET 2024 war mehr als nur eine Route. Es war ein echtes Abenteuer, das noch lange nachwirkt.